Den mit Abstand besten Gesamtwirkungsgrad erreichen unsere Außenborder.
Zu den wichtigen Kennzahlen eines Außenborders zählt auch sein Gesamtwirkungsgrad. Er gibt an, welcher Anteil der verbrauchten Eingangsleistung nach allen Verlusten als Vortriebsleistung zur Verfügung steht.
Für Elektro-Außenborder ist der Gesamtwirkungsgrad eine der wichtigsten Leistungsangaben überhaupt: weil Batterien nur einen Bruchteil der Energiedichte von Benzin besitzen, begrenzt die Batteriekapazität eines elektrischen Antriebs fast immer dessen Leistung und Reichweite.
Ein höherer Gesamtwirkungsgrad bedeutet deshalb eine bessere Ausbeute der Batteriebank und mehr Leistung und Reichweite für das Boot. Die Gesamtwirkungsgrade für Elektro-Außenborder und Angelmotoren bewegen sich zwischen 18 und 56% - und unterscheiden sich damit beachtlich um den Faktor 3 voneinander.
Torqeedo hält in jeder angebotenen Leistungsklasse den Weltrekord für den Gesamtwirkungsgrad, d. h. kein anderer Außenborder weltweit setzt die in der Batterie gespeicherte Energie so gut in Schub und Geschwindigkeit um wie ein Torqeedo Außenborder.
Für Benzin-Außenborder ist der Gesamtwirkungsgrad keine so zentrale Leistungsangabe, denn durch die hohe Energiedichte von Benzin kann ein niedriger Wirkungsgrad mit höherem Spritverbrauch einfach ausgeglichen werden. Die Gesamtwirkungsgrade kleiner Benzin-Außenborder sind deshalb besonders schlecht und liegen bei ungefähr 5-10%. Das heißt, satte 90-95% des getankten Benzins gehen beim Antrieb verloren und nur ein verschwindender Teil kommt hinter dem Propeller des Bootes als Vortriebsleistung an.
Vortriebsleistung und Gesamtwirkungsgrade verschiedener Aussenborder.
Schiffbau Versuchsanstalt Potsdam bestätigt einmalige Effizienz der Torqeedo Außenborder Nach erfolgreichen internen Tests und erfolgreicher Markteinführung der Motoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wollten wir noch einmal genau wissen und haben zwei Außenborder zur Schiffbau-Versuchsanstalt (SVA) in Potsdam geschickt. Die unabhängigen Experten der SVA haben den im Wettbewerb einzigartigen Gesamtwirkungsgrad und die überlegenen Vortriebsleistungen der Torqeedo Motoren unter Laborbedingungen getestet und bestätigt. Die SVA hat sich seit ihrer Gründung vor mehr als 50 Jahren zu einer international anerkannten Forschungs- und Beratungseinrichtung der kommerziellen Schifffahrt entwickelt. 45 hoch spezialisierte Fachleute der verschiedensten Arbeitsgebiete sowie Versuchsanlagen und Messtechnik von internationalem Standard festigen die Stellung der gemeinnützigen Einrichtung als international anerkanntes Forschungszentrum und akkreditiertes Prüflaboratorium. Auf Grund der Popularität, der sich die Deutsche Industrienorm (DIN) in weiten Teilen der Welt erfreut, entspricht die neben dem Kilowatt (kW) gebräuchliche Leistungsangabe in den meisten Ländern der deutschen Pferdestärke (PS). Das gilt für Süd- und Mittelamerika, ebenso wie für Indien, Japan und ganz Kontinentaleuropa. Beispiele sind (in Klammern die gebräuchliche Abkürzungen): Alle diese Größen entsprechen dem deutschen PS und lassen sich in kW umrechnen mit der Formel 1 kW = 1,360 PS oder 1 PS = 0,7355 kW Die in Großbritannien und USA gebräuchliche Leistungseinheit horsepower hat dagegen einen leicht anderen Wert. Es gelten folgende Umrechnungsformeln 1 kW = 1,341 hp oder 1 hp = 0,7457 kW bzw. 1 PS = 0,986 hp Standschubangaben haben nicht die Dimension einer Leistung, sondern einer Kraft. Die entsprechende Einheit in Ländern, die auf das internationale SI-Einheitensystem umgestellt haben (praktisch die gesamte Welt außer den USA) ist Newton (N) oder das ältere kilogramm-force/ kilopond (kp). In den USA findet man dagegen die Einheit pound-force (lbf), die im marinen Freizeitbereich auch in Großbritannien noch geläufig ist. Die Umrechnungen folgen den Formeln: 1 N = 0,1020 kp = 0,2248 lbf 1 kg = 9,807 N = 2,205 lbf 1 lbf = 4,448 N = 0,4536 kp
» Großer Test für kleine Motoren
» Umrechnung von Leistungsangaben


